Aus der Geschichte
    Durch die Verordnung des Rates der Volkskomissare Nr. 884-145 C vom 17.
Juni 1939 „Über Reorganisation des Feldjägerdienstes des
Volkskomissariats des Inneren der UdSSR“ wurde die Beförderung der Geheim-
und Verschlußkorrespondenz von
allen Behörden bis auf höhere parteiliche sowjetische Staatsorgane
und die Militärkomissariate, sowie die Zustellung von Edelmetallen dem
Volkskommisariat der UdSSR für Fernmeldewesen auferlegt, das beauftragt
wurde, zu diesem Zweck einen Spezialverkehrdienst zu errichten.
    In den Spezialverkehrdienst wurden aus dem NKWD (Volkskomissariat des
Inneren) ca. 12 Tausend Mitarbeiter versetzt. Sie bildeten einen Stamm für
künftige Abteilungen des Dienstes. Den Bewerbern um eine Arbeitsstelle
wurden sehr hohe Anforderungen gestellt.
    Der Spezialverkehrdienst erfüllte seine Aufgaben auch während des
Großen Vaterländischen Krieges. Anstelle an die Front gegangener Männer traten Frauen und auch
ältere Männer.
    Als der Krieg zu Ende war, sind Anforderungen an den Spezialverkehrdienst
gestiegen: das Tätigkeitsvolumen
nahm zu, seine Aufgaben wurden erweitert, in der Struktur wurden
Änderungen vorgenommen.
    Es vergingen Jahre. Der Dienst vervollkommnete und weitete seine
Produktionstätigkeit aus, die materiell-technische Basis wurde
gestärkt.
    Spezialverkehrdienstes,
seine Umorientierung auf neue Kunden. Die Hauptentwicklungsprogramme wurden auf
Entwicklung eines Untersystems zur Beförderung der Wertfracht gerichtet
wie z.B. Edelmetalle- und –steine, Juwelierwaren, Devisen, Wertpapiere, was
ermöglicht hätte, die finanzielle Abhängigkeit von der
Beförderung der Geheimkorrespondenz zu reduzieren.